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Schweiz ArtikelDieser Artikel behandelt den Staat Schweiz. Weiteres siehe Schweiz (Begriffsklärung)
Die Schweizerische Eidgenossenschaft (franz. Confédération suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun svizra, lat. Confoederatio Helvetica), kurz Schweiz, ist ein Staat in Mitteleuropa. Der Name Schweiz ist die in das Hochdeutsche übertragene Form des Kantonsnamens Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft verallgemeinert wurde.
Die Schweiz liegt zwischen Bodensee und Genfersee, Alpenrhein und Jura, Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt nördlich an Deutschland, östlich an Liechtenstein und Österreich, südlich an Italien, und der westliche Nachbar ist Frankreich.
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Suters Geschichten sind voller Typen, welche sich und ihre "Arbeit" häufig maßlos überschätzen... |
- Bruttoinlandsprodukt (BIP) 48'049 Franken (CHF) pro Kopf, somit ist die Schweiz eines der reichsten Länder der Welt.
- Seit dem 10.09 2002 ist die Schweiz Mitglied der Vereinten Nationen (eines der letzten beigetretenen Länder, aber das erste, das den Beitritt durch eine Volksabstimmung entschieden hat). Siehe dazu Die Schweiz in den Vereinten Nationen.
- Die Schweiz ist neutral.
- Lebenserwartung: 75 für Männer, 82 Jahre für Frauen (WHO, 1999)
- Etwa 41 Prozent der Schweizer sind römisch-katholisch, 40 Prozent sind evangelisch-reformiert, 11 Prozent ohne Zugehörigkeit.
- Das Landeskennzeichen ist "CH" (Confoederatio Helvetica). Als Autokennzeichen werden in der Schweiz allgemein die Kantonsabkürzungen benutzt (zwei Grossbuchstaben, siehe Liste der Schweizer Kantone).
Buch-Tipp: Der Besuch der alten Dame. Eine tragische Komödie. Neufassung 1980. Unglaublich beklemmend "Der Besuch der alten Dame" ist einer der beklemmendsten dramatischen Texte, die ich bislang gelesen habe. Natürlich sind die Charaktere an vielen Stellen geradezu slapstickhaft überzeichnet, natürlich ist die Handlung urkomisch und an den Haaren herbeigezogen - aber es geht in diesem Werk deshalb, dass eine ganze Stadt bereit... |
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Buch-Tipp: Der Klavierstimmer. Ein Dokument der Vergeblichkeit Ich habe vor einiger Zeit den Roman "Nachtzug nach Lissabon" gelobt, ich war gespannt mehr vom Autor dieses Romans zu lesen. Ich las nun "Der Klavierstimmer" von Pascal Mercier und bin wiederum begeistert.
Der Tod der Eltern führt ein seit einigen Jahren getrennt lebendes Geschwisterpaar wieder zusammen. Sie vereinbaren,... |
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| Landwirtschaftliche Nutzfläche | 14'813 km²
| 38 %
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| Wald | 12'522 km²
| 30.4%
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| Unproduktive Naturfläche | 10'531 km²
| 25.5 %
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| Siedlung, Industrie, Verkehr | 2418
| 5.8 %
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| Nord-Süd Ausdehnung | 220 km
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| Ost-West Achse | 348 km
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| Höchster Punkt (Dufourspitze in dem Wallis)
| 4634 m über Nn.
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| Tiefster Punkt (Lago Maggiore in dem Tessin)
| 193 m über Nn.
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| Geographische Regionen
| Jura, Mittelland, Voralpen, Alpen, Alpensüdseite
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| Geologische Regionen
| Jura, Mittelland, Alpen, Poebene, Oberrheinische Tiefebene
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Die Schweiz gliedert sich in fünf geographische Räume, die klimatisch grosse Unterschiede aufweisen: den Jura, das Mittelland, die Voralpen, die Alpen und die Alpensüdseite.
Die geologische Struktur der Schweiz ist in dem Wesentlichen das Ergebnis einer
Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen.
Geologisch wird die Schweiz in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen bestehen in dem Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein. Zwischen Jura und den Alpen liegt das teils flache, teils hügelige Mittelland. Dazu kommen noch die Poebene bei Chiasso sowie die Oberrheinische Tiefebene bei Basel, welche zu dem allergrössten Teil ausserhalb der Schweiz liegen.
Dreissig % der Landoberfläche der Schweiz ist bewaldet.
In den Alpen dominieren Nadelhölzer (Tannen, Fichten, Lärchen, Arven ). Die Wälder in den Alpen haben wichtige Funktionen als Lawinenschutz (Bannwald) und Hochwasserschutz (der Wald fängt die Regenmenge auf und gibt sie ca. langsam wieder ab).
Im Mittelland, in dem Jura und auf der Alpensüdseite unterhalb von 1 Tausend Metern wachsen Laubmischwälder und Laubwälder.
Im Tessin gibt es als regionale Besonderheit ausgedehnte Kastanienwälder, die in früheren Zeiten eine Hauptrolle bei der Ernährung der Bevölkerung spielten.
Buch-Tipp: Der Richter und sein Henker. Rezension Der Kriminalroman Der Richter und sein Henker von Friedrich Dürrenmatt, veröffentlicht in dem Rowohlt Taschenbuch Verlag Hamburg in dem Juni 1955, ist eines von vielen seiner weltbekannten Bücher.
Ausgangspunkt des Romans ist ein toter Polizist aus dem Dorfe Lamboing in der Schweiz, der ermordet in seinem Wagen aufgefunden wird. Dessen vorgesetzter... |
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Offiziell nicht definierte, aber gebräuchliche Regionen der Schweiz sind:
- Ostschweiz: Kantone St.Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Schaffhausen, teilweise Graubünden
- Innerschweiz oder Zentralschweiz: Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern, Zug
- Nordwestschweiz: Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn, teilweise Aargau
- Mittelland: die Gegend zwischen Zürich und Bern
- Italienische Schweiz: Tessin und von Graubünden die Täler Calanca, Misox, Bergell und Puschlav.
- Romandie, Französische Schweiz, Westschweiz oder Welschland: Kantone Genf, Waadt, Wallis, Freiburg, Neuenburg und Jura
- Bergkantone: Wallis, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Uri, Graubünden und Teile von Bern und Waadt
Buch-Tipp: Der Verdacht. Zwerge, Riesen und Henker Ich habe das Buch auf einen Schlag ausgelesen und mich geärgert, dass es ca. 120 Seiten hat! Dürrenmatts Stil ist einfach wunderbar flüssig zu lesen, nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht oberflächlich. Er versteht es, Spannung aufzubauen, die gegen Ende des Buches ihren Höhepunkt erreicht. Besonders gut gefallen... |
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Die grösste Schweizer Stadt ist Zürich mit rund 350' Tausend Einwohnern. Die Agglomeration umfasst gut eine Million Einwohner. Weitere Grossstädte mit über 100' Tausend Einwohnern sind Genf, Basel, die Bundesstadt Bern sowie Lausanne. Die Bevölkerungsdichte ist in dem flachen Mittelland sehr hoch, in dem Alpenland und in dem Jura naturgemäss dünn.
Siehe auch: Liste der Städte in der Schweiz und Gemeinden der Schweiz.
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Buch-Tipp: Der letzte Weynfeldt Ein weiterer Spitzenroman der Suter-Reihe Wieder einmal ist es Martin Suter gelungen, mich mit einer scheinbar harmlosen Gecshichte in seinen Bann zu ziehen! Er beweist, dass es nicht stets Mord und Totschlag braucht, um Spannung aufzubauen.
Sehr gelungen finde ich die gutgläbige Hauptfigur Adrian Weynfeldt. Die Entwicklung, die dieser während... |
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Der Artikel 4 der Bundesverfassung hält seit 1999 fest: "Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.". In dem Artikel 701 heisst es zudem: "Die Amtssprachen des Bundes sind Deutsch, Französisch und Italienisch. In dem Verkehr mit Personen rätoromanischer Sprache ist auch das Rätoromanische Amtssprache des Bundes."
Aussenstehende nehmen ab und zu an, dass, weil es in der Schweiz vier Landessprachen gibt, alle Schweizer vier Sprachen sprechen. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Ausser den Rätoromanen, die heute fast alle auch Deutsch beherrschen, sind die Schweizer in dem Prinzip als Individuen einsprachig, obwohl alle in der Schule Unterricht in mindestens einer weiteren Landessprache geniessen, dessen Qualität jedoch allgemein als nicht genügend genannt wird. Viersprachig ist einzig der Bundesstaat als Institution, so dass jeder Schweizer das Recht hat, sich in seiner Muttersprache an die eidgenössische Verwaltung zu wenden und in dieser Sprache auch Antwort zu erhalten. Diese institutionelle Mehrsprachigkeit gilt jedoch nicht auf Kantons- oder gar Gemeindeebene. Diese Staatswesen regeln in eigener Kompetenz, was auf ihrem Territorium als Amtssprache gilt. So hat also ein Deutschschweizer, der in den Kanton Genf zieht, genauso wenig ein Recht auf den Gebrauch des Deutschen mit den Behörden wie ein französischsprachiger Schweizer, der in den Kanton Zürich übersiedelt.
Deutsch (hellgrau; 63.7 Prozent der Bevölkerung; Stand 2002) ist die meistverbreitete Sprache. 17 der 26 Kantone sind einsprachig Deutsch. Die Bevölkerung spricht aber gemeinläufig einen der vielen schweizerdeutschen Dialekte (siehe auch: Schweizer Hochdeutsch).
Französisch (blau; 20.4%) wird in dem Westen der Schweiz gesprochen. Dieser Teil des Landes wird häufig die Suisse romande oder Romandie genannt. Gerade vier Kantone sind einsprachig Französisch: Genf, Jura, Neuenburg, Waadt. Drei der Schweizer Kantone sind offiziell zweisprachig: Bern (mit deutschsprachiger Mehrheit) sowie Freiburg und das Wallis (wo das Französische die Mehrheit hat).
Italienisch (rot; 6.5%) wird in dem Tessin und vier Südtälern des Kantons Graubünden gesprochen. In diesen beiden Kantonen ist Italienisch auch Amtssprache. Der Bund fördert die Sprache aktiv. Dies ist auch der Fall mit dem Rätoromanischen (grün; 0.5%), welches in Graubünden gesprochen wird. Jeder Rätoromane ist mindestens zweisprachig, d. h. er spricht auch Schweizerdeutsch (den Bündner Dialekt) und Hochdeutsch. Der Kanton Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz.
Viele der Ausländer, die sich in Schweiz niedergelassen haben, haben ihre eigene Sprache mitgebracht. Zusammen sind diese Sprachen (9%) weiter verbreitet als das Italienische und das Rätoromanische. Die grösste dieser Sprachgruppen ist das Serbische/Kroatische mit 1.4%; Englisch ist die Hauptsprache für 1 Prozent der Bevölkerung. Diese nicht offiziellen Sprachen der Schweiz sind in dem ganzen Land verteilt, aber konzentriert in den grösseren Städten.
siehe auch: Kategorie:Schweizer Sprache
Buch-Tipp: Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten. Neufassung 1980. Genie und Wahnsinn - Von der Verantwortung des Physikers In einem Nachruf auf den Physiker und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker, der am 28. 04. 2007 verstarb, heißt es in der "Zeit": Weizsäcker "fand sich dann 1939 wie seine Kollegen mit der Tatsache konfrontiert, dass aus ihrer Forschung Atombomben entstehen könnten. Kriegswichtige.... |
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42 Prozent der in der Schweiz Lebenden sind römisch-katholisch, 33 Prozent evangelisch-reformiert (protestantisch), 4 Prozent gehören islamischen Gemeinschaften an und 11 Prozent sind konfessionslos.
Von den Schweizer Bürgern sind 41 Prozent katholisch, 40 Prozent reformiert, 2.5 Prozent in Freikirchen und 11 Prozent ohne Zugehörigkeit. Von den Ausländern in der Schweiz sind 44 Prozent katholisch, 5 Prozent reformiert, 17 Prozent orthodox, 18 Prozent islamisch, und 2 Prozent ohne Bekenntnis.
Die ländlich geprägten Kantone der Zentralschweiz, das Tessin, das Wallis, der Kanton Jura und Teile der Ostschweiz (Appenzell-Innerrhoden, Teile St. Gallens und die Surselva in dem Kanton Graubünden) sind traditionell katholische Gebiete. Dem gegenüber ist das städtischere Mittelland (ausgehend von den Städten Zürich, Basel und Bern) vorwiegend reformiert.
In zwei Fällen führte der religiöse Gegensatz sogar zur Bildung neuer Kantone:
Buch-Tipp: Die dunkle Seite des Mondes. Wunderbar und beeindruckend Wie nicht anders vom Autor zu erwarten war: Ein rundum gelungenes, tiefgründiges, wunderbares Buch. |
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Der Schweizer Bundesstaat besteht aus 26 Kantonen, davon sechs (Obwalden, Nidwalden, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Basel-Stadt und Baselland), die aus historischen Gründen als Halbkantone genannt werden und daher auch ca. je einen von 46 Ständeratssitzen zugeteilt erhalten. Die Kantone haben eine sehr grosse politische Autonomie und können vieles in eigener Kompetenz regeln. In dem Allgemeinen gilt, dass der Bund ca. die in der Bundesverfassung einzeln aufgezählten Kompetenzen hat; alle anderen fallen automatisch den Kantonen zu.
Siehe auch:: Kantone der Schweiz, Gemeinden der Schweiz
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Das Mitspracherecht des Volkes ist in der Schweiz weit entwickelt, sowohl auf Bundes- wie auch auf Kantons- und Gemeindeebene. Bei Änderung der Verfassung hat das Volk in jedem Fall das letzte Wort, Gesetze unterstehen je nach Tragweite dem obligatorischen oder dem fakultativen Referendum .
Neue Artikel können vom Volk über das Instrument der Initiative in die Verfassung und in Bundesgesetze eingebracht werden.
In einzelnen Kantonen gibt es noch eine Urform der Schweizerischen Basisdemokratie: die Landsgemeinde.
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- Bruttoinlandsprodukt: 422'485 Mio. Fr. (2001)
- Privater Konsum: 255'236 Mio Fr.
- Staatlicher Konsum: 48'997 Mio Fr.
- Ausrüstungsinvestitionen: 53'235 Mio Fr.
- Bauinvestitionen: 40'519 Mio Fr.
- Vorratsveränderungen: 1'011 Mio Fr.
- Nettozugang an Wertsachen: 5'063 Mio Fr.
- Exporte: 190'767 Mio Fr.
- Importe: 172'343 Mio Fr.
- Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 56'780 Fr. (2001)
Zum Verkehr:
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Landwirtschaft und Rohstoffe | |
Die Schweiz ist zwar bekannt für ihren Käse und hat häufig noch den Ruf eines Bauernlandes, aber tatsächlich arbeiten heute weniger als fünf % der Bevölkerung in der Landwirtschaft. Trotzdem wird dieser Wirtschaftszweig vom Bund mit beträchtlichen Mitteln unterstützt (Subventionen).
Die landwirtschaftliche Produktion ist regional sehr unterschiedlich. In den Voralpen, Alpen und in dem Jura dominiert Viehzucht und Milchwirtschaft , in dem Mittelland Getreide-, Kartoffel- und Rübenanbau, in der Ostschweiz und in dem Wallis Obst. Exportiert wird in erster Linie Hartkäse (Emmentaler, Greyerzer (Gruyère), und Sbrinz).
In der Schweiz dominiert in der Landwirtschaft die integrierte Produktion. Der biologische Anbau beträgt etwa 9 Prozent der Produktion und ist stark in dem Wachsen. Es gibt keinen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzensorten, ausser zu Forschungszwecken.
Die Schweiz ist rohstoffarm.
Abgebaut werden Kies, Kalk (Jura), Ton, Granit (Graubünden, Tessin) und Salz (Rheinfelden (Schweiz), Bex ). Kohle, Uran und Erdöl sind bisher ca. in Spuren gefunden worden.
Mehrere Minen, die in der Vergangenheit Eisenerz (Sargans, Fricktal, Stechelberg), Asphalt (Travers), Kupfer (Zinal) oder Gold (Gondo) lieferten, wurden mittlerweile geschlossen.
Ein wichtiger Rohstoff der Schweiz ist die Wasserkraft, die mit Speicherkraftwerken und Laufkraftwerken zwei Drittel des Schweizer Elektrizitätsbedarfs deckt.
Siehe auch: Liste der Speicherseen in der Schweiz
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Industrie
- traditionell: Uhrenindustrie, Maschinenbau, Chemie
- zunehmend: Pharmazeutik
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Hauptartikel: Geschichte der Schweiz
Kurzüberblick der Geschichte:
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Die Schweizer nennen sich als "Willensnation ", da sie weder ethnisch, noch sprachlich, noch religiös eine Einheit bilden. Das Zusammengehörigkeitsgefühl speist sich vor allem aus
- der gemeinsamen Geschichte und ihren Mythen
- der gemeinsamen politischen Ideologie mit stark erweiterten Volksrechten
- dem Bewusstsein, damit in Europa einen "Sonderfall" zu bilden.
Der schweizerische Bundesstaat wurde am 12.09 1848 gegründet.
Die Schweiz geht auf einen in dem 16. Jahrhundert entstandenen Staatenbund aus Kantonen zurück. Der Bundesbrief von 1291 war bloss ein Beistandspakt und wurde erst in dem 19. Jahrhundert als Ursprung der Eidgenossenschaft festgesesetzt. Er reiht sich ein in verschiedene andere Bündnisse die zu dieser Zeit geschlossen wurden. Der berühmte Rütlischwur ist ein Geschichtsmythos.
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Weiteres zu dem Artikel Schweiz |
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